Das Virus aus China

Das COVID-19 Virus ist an einer Schnittstelle zwischen tierischen und menschlichen Organismen in Wuhan China entstanden. Christian Griot ist seit 1994 Leiter des schweizerischen Institutes für Virologie und Immunologie IVI in Mittelhäusern (Gemeinde Köniz). In einem Interview mit Paul Ignaz Vogel gibt er Auskünfte über synthetische und lebende Viren, Therapien und Impfmöglichkeiten gegen die Erkrankung und über die COVID19-Übertragung.

Interview von Paul Ignaz Vogel mit Dr. med. vet. Christian Griot (IVI)

Das COVID-19 Virus ist an einer Schnittstelle zwischen tierischen und menschlichen Organismen in Wuhan China entstanden. Christian Griot ist seit 1994 Leiter des schweizerischen Institutes für Virologie und Immunologie IVI in Mittelhäusern (Gemeinde Köniz). In einem Interview gibt er Auskünfte über synthetische und lebende Viren, Therapien und Impfmöglichkeiten gegen die Erkrankung und über die COVID19-Übertragungskette.

Welche wissenschaftlichen Kontakte pflegt Ihr Institut IVI zur WHO (World Health Organization) der UNO in Genf?

Alle relevanten internationalen Organisationen, nicht nur die WHO, sind als Partner beteiligt, dann die Schlüssel-Forschungsgruppen in Europa.

Warum braucht es für die Forschung die Herstellung synthetischer Viren Covid 19 für Tests und warum genügen nicht Viren, welche bei infizierten Menschen entnommen wurden?

Mit synthetischen Viren kann man gezielt Gene entfernen und zum Beispiel schauen, ob die Viren sich immer noch gleich verhalten.

Welche Interaktionen zwischen synthetischen Viren und lebenden Viren sind denkbar?

Keine.

Können in synthetische Viren Programme eingebaut werden, welche auch die Wirkung potenzieren?

Ja.

Können in synthetische Viren Programme eingebaut werden, welche lebende Viren zerstören?

Ja.

Welche Wirkung können antivirale Therapien erzeugen?

Verhinderung der Vermehrung der Viren in der Zelle.

Wie kann eine Passivimpfung bei Menschen wirken, und wie sollte diese aufgebaut werden?

Serum mit hohem Gehalt an Antikörper gegen das Virus können unter Umständen die Vermehrung verhindern, da die Viren bereits im Körper, z.Bsp. Blut abgefangen werden.

Welche Wirkung kann eine Aktivimpfung bei Menschen erzeugen?

Schutz vor Infektion.

Besteht in Wuhan (China) ein Forschungslabor zur Virologie und Immunologie? Und falls ja, wurden dort ebenfalls synthetische Viren hergestellt?

Nein, gehört in das Kapitel Verschwörung.

Wie erklären Sie sich den epidemischen Sprung der Infektion Covid 19 von China in die Lombardei (Italien)? Hat die WHO dazu Erkenntnisse?

80 000 chinesische ArbeiterInnen sind in der dort ansässigen Industrie beschäftigt, z.Bsp. für Stoff- und Kleider-Herstellung.

Besten Dank für das Interview.

Zur Person: Christian Griot studierte 1983 – 1994 an der ETH Zürich, Universität Zürich, Universität Bern, University of Pennsylvania Ausbildung und schloss mit dem Dr. med. vet, in Veterinärmedizin ab. Das IVI ist mit der Universität Bern verbunden und dem BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) unterstellt.

 

( Das Interview wurde am 25. März 2020 schriftlich geführt. Die Fragen stellte Paul Ignaz Vogel /  © Paul Ignaz Vogel )

 

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Globale Wirtschaft und Ausbeutung

 

Made in Italy aus China

 

In den letzten Jahrzehnten hat sich in Prato, einer Hochburg der Tex­tilindustrie, eine star­ke chinesische Ge­mein­schaft an­ge­sie­delt. Sie produziert Kleidung miserabler Qualität, die aber – zum gro­ßen Scha­den der ein­hei­mischen Industrie – mit dem wert­vol­len Qua­li­täts­sie­gel „Made in Italy“ ver­sehen werden kann.

 

China, das Land, das mit seinen billigen Textilwaren Pratos Textil- und Bekleidungsindustrie in eine tiefe Krise gebracht hatte, aufgrund der die Produktionsstätten reihenweise ihre Tore schließen mussten, sorgte mit der Gründung von chinesischen Unternehmen selbst für eine Trendwende, die heute die Position Pratos auf dem internationalen Textilmarkt wieder stärkt.

Die Chinesen schickten nicht nur ihre Produkte ins Land, sie kamen gleich selbst. Die genugsamen Einwanderer aus dem Land der Mitte blieben zunächst unsichtbar und erledigten jene Arbeiten, die die Italiener nicht gerne machten, und arbeiteten flexibel und ohne Zusatzlohn. Sie fertigten in Heimarbeit Stoffe für italienische Subunternehmen, die wiederum die großen Modefirmen be-lieferten. Sie sorgten immerhin dafür, dass Textilien "Made in Italy" konkurrenzfähig blieben.

 

Inzwischen gehört ihnen ein Drittel der Tex­til­un­ter­neh­men und sie produzieren Mode "Made in Italyzu chinesischen Preisen, nicht selten illegal. Sie arbeiten zwar in Italien – aber zu chi­ne­sischen Be­din­gun­gen: Viele der Arbeiter wohnen in der Fabrik oder in Sam­mel­un­ter­künften unter ärm­lich­sten Bedingungen. Sie halten sich nicht an eine 40-Stun­den-Woche, sie genie­ßen kaum jene Arbeiterrechte, für die ita­lie­ni­sche Ge­werk­schaf­ten jahr­zehn­te­lang kämpften.

 

Aus der Sicht eines aufgeklärten Europäers sind die­se Men­schen, die keine Pa­pie­re ha­ben, ihre Ar­beits­stät­te nicht ver­las­sen dür­fen und für einen Stundenlohn von einem Euro arbeiten, nichts Anderes als Sklaven.

 

Quelle:https://www.mein-italien.info/wissenswertes/china-connection.htm

COVID-19-Pandemie in Italien

 

Die COVID-19-Pandemie tritt in Italien als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie auf und begann mit der Diagnose von zwei infizierten Touristen aus China am 28. Januar 2020 in Rom. Die COVID-19-Pandemie hatte ihren Ursprung im Dezember 2019 in China. Um den 20. Februar 2020 wurde Italien zum meistbetroffenen Land außerhalb Asiens. Am 19. März 2020 gab es in Italien mit insgesamt 3405 COVID-19-Todesfällen erstmals mehr Opfer als in China.Die Infektionswelle nahm in der Lombardei und Venetien ihren Ausgang und auch in der Folge lag der Schwerpunkt der Epidemie in Norditalien. Am 23. März 2020 waren 75 % der kumulierten Fälle in der Lombardei, der Emilia-Romagna, dem Piemont und Venetien angesiedelt.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Italien

 

Spitäler in Italien als Infektionsherde

https://www.youtube.com/watch?v=7wfb-B0BWmo

 

Professor Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxikologe: Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist in seiner Gefährlichkeit mit der bekannten Influenza vergleichbar, die wir schon in früheren Jahren hatten. "Corona" ist nicht die Pest, es ist nicht Ebola und sogar Masern sind gefährlicher. Die getroffenen Maßnahmen sind überzogen und ruinieren mehr Menschen als das Virus selbst.

 

Chinas globale Propaganda-Offensive

https://www.bernerzeitung.ch/peking-verbreitet-propaganda-viren-936626728680

 

Während zu Hause die Neuinfektionen zurückgegangen sind, die Staatsmedien nur von importierten Fällen aus dem Ausland berichten, müht sich die Führung, die Deutungshoheit zurückzugewinnen. Peking will die Bilder bestimmen, die in Erinnerung bleiben sollen nach der Krise: nicht Chinas Versäumnisse, nicht Kritik am System, das die Virusausbreitung begünstigte, sondern Pekings Taten, das Virus in den Griff zu bekommen. Die Kommunistische Partei will grenzüberschreitender Kümmerer werden. Retter wie 2008, als sie nach der Weltwirtschaftskrise mit einem gewaltigen Massnahmenpaket der strauchelnden Weltwirtschaft aufhalf.

 

Während die USA mit sich selbst kämpfen und Europas Staaten einander erst nur zögerlich halfen, nutzt Peking das Machtvakuum und verwandelt die Viruskrise in eine geopolitische Chance der Führerschaft. Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell sprach besorgt von der «globalen Schlacht der Narrative». Einige Länder suchten mit Propaganda und «Politik der Grosszügigkeit» Einfluss zu erlangen. So gerate die EU in Verruf.

 

Soziale Not in Italien wegen Pandemie

https://www.bernerzeitung.ch/nun-breitet-sich-auch-das-virus-hunger-aus-574603006242

 

Es gilt zu verhindern, dass sich aus der unmittelbaren Verzweiflung soziale Spannungen mit grosser Sprengkraft entwickeln, davor warnt jedenfalls das italienische Innenministerium. Eine mittlere Anarchie würde auch den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus schwächen. Mehr als zehntausend Menschen sind in Italien nun schon an Covid-19 gestorben. Würde sich der Erreger auch im Süden massiv ausbreiten, wo das Gesundheitswesen fragiler ist als im Norden, wäre die Katastrophe noch viel grösser.

 

Die Regierung hat deshalb beschlossen, den achttausend Gemeinden im Land viel Geld zukommen zu lassen, damit sie sich besser um die Schwächsten der Gesellschaft kümmern können. Premier Giuseppe Conte sagte, die Bürgermeister seien wie «Antennen», sie wüssten besser als die Zentrale, wer genau was brauche. Der Staat schickt Subventionen von 4,3 Milliarden Euro, die eigentlich erst im Mai fällig gewesen wären. Man habe dafür jede bürokratische Hürde ausgeschaltet, beteuerte Conte, so etwas habe es noch nicht gegeben. Die Emphase ist auch deshalb wichtig, weil die Italiener das Gefühl haben, sie würden in der Not von den Partnern in Europa alleingelassen.

 

Der lange Arm Chinas in Afrika (und global)

In Eritrea entstand 1967 eine Befreiungsfront zur Loslösung des Gebietes den Zentralstaates Äthiopien.  1991 siegte die von der Volksrepublik China unterstützte Eritreische Befreiungsfront EPLF und das Land erklärte sich darauf unabhängig.

Isayas Afewerki (1946 in Asmara geboren) wurde Leader des neuen afrikanischen Staates Eritrea, der Menschenrechte missachtet und polizeiliche Unterdrückung bis heute pflegt. Afewerki ist gegenwärtig Staatspräsident.

 

Eine militärische Ausbildung erhielt Afewerki mit vier weiteren Genossen auf dem Höhepunkt der Kulturrevolution 1966-1967 in der Volksrepublik China.

«Außenpolitisch pflegt Afewerki gute Beziehungen mit der Volksrepublik China, aber auch mit dem Iran und Kuba. Beim Festmahl zum 60. Jahrestag der Befreiung Chinas, äußerte er sich, angetrunken, kritisch über den dort seit 1979 dominierenden Revisionismus und erklärte, er bliebe ein Bewunderer Mao Tse-tungs.» (Wikipedia)

 

China finanzierte in Eritrea verschiedene wichtige Infrastrukturprojekte, so unter anderem in der Hauptstadt Asmara ein Spital mit 200 Betten. 2018 schlossen Äthiopien und Eritrea Frieden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Isayas_Afewerki

https://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea

https://en.wikipedia.org/wiki/China%E2%80%93Eritrea_relations

 

Chef der WHO (Weltgesundheitsorganisation)


Aus der Generation nach jener des eritreischen Staatsgründers Aferwerki stammt der Eritreer
Tedros Adhanom Ghebreyesus. Wikipedia informiert so über ihn: Tedros wurde am 3. März 1965 in Asmara (heute Hauptstadt von Eritrea) geboren und  machte an der Universität Asmara 1986 seinen Bachelor of Science (BSc) im Fach Biologie. Bis 1992 studierte er an der University of London, wo er seinen Master of Science (MSc) in Immunologie von Infektionskrankheiten ablegte. An der University of Nottingham promovierte er 2000 zum Doktor der Philosophie (Ph.D.) im Fach öffentliche Gesundheit.

Von 2005 bis 2012 war er äthiopischer Gesundheitsminister und von 2012 bis 2016 Außenminister.

 

Am 23. Mai 2017 wählte die siebzigste Weltgesundheitsversammlung der UNO Tedros Adhanom Ghebreyesus für eine Amtszeit von fünf Jahren zum Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Er wurde als erster Generaldirektor der Weltgesundheitsversammlung aus mehreren Kandidaten gewählt und er ist die erste Person aus Afrika, die als technischer und administrativer Leiter dieser UNO-Organisation fungiert. Auch amtiert er als erster WHO-Generaldirektor, der keine Ausbildung zum Arzt hat.

 

Am 1. Juli 2017 trat er für eine Periode von fünf Jahren seinen Posten an.

 

https://en.wikipedia.org/wiki/Tedros_Adhanom

https://de.wikipedia.org/wiki/Tedros_Adhanom_Ghebreyesus

https://www.who.int/dg/election/cv-tedros-en.pdf 

https://www.who.int/

 

Grosse Probleme im äthiopischen Gesundheitswesen

Das äthiopische Gesundheitssystem ist auf primärer, sekundärer und tertiärer Ebene nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Zugang, Qualität, Quantität, Stabilität und Kosten der medizinischen Versorgung variieren innerhalb von Städten, zwischen Stadt und Land sowie zwischen privatem und öffentlichem Sektor. Die äthiopische Regierung unterhält weiterhin den Grossteil der Gesundheitseinrichtungen im Land (71 Prozent aller Hospitäler, 94 Prozent aller Gesundheitszentren, 82 Prozent Gesundheitsstationen / -posten).

Landesweit herrscht ein Mangel an technischen Möglichkeiten, an gut ausgebildeten Ärzten und Medikamenten. Viele Gesundheitseinrichtungen und Institutionen stehen unter ihrer Kompetenz. Organisation und Management des Gesundheitswesens sind sehr zentralistisch, undemokratisch und unprofessionell mit minimaler Beteiligung der Bevölkerung. Hospitalbetten sind knapp. Äthiopien hat weiterhin eine der niedrigsten Raten bei Hospitalbetten weltweit, was zu langen Wartezeiten führen kann. Die Qualität der Pflege kann sehr stark variieren.

Der Gesundheitszustand der Bevölkerung ist im Vergleich zu Ländern mit niedrigen Einkommen pro Kopf sehr schlecht. Die Bevölkerung leidet landesweit an verschiedenen Krankheiten wie HIV / AIDS, Malaria, Tuberkulose und diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die insbesondere durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Vor allem die Behandlung von spezifischen Erkrankungen (Krebs, Herz) sind in Äthiopien nur auf sehr einfachem Niveau oder überhaupt nicht möglich.

https://www.fluechtlingshilfe.ch/assets/herkunftslaender/afrika/athiopien/aethiopien-informationen-zum-gesundheitswesen.pdf

 

(Äthiopien: Informationen zum Gesundheitswesen Recherche der SFH-Länderanalyse, 2006)

 

Chinas Investitionen in Äthiopien

Kredite in der Höhe von 86 Milliarden Dollar haben Chinas Staatsbanken zwischen 2000 und 2014 an afrikanische Staaten verliehen. Das Handelsvolumen zwischen China und Afrika beträgt heute mit 200 Milliarden Dollar zwanzigmal mehr als noch vor 19 Jahren. Nach Angola hat Äthiopien am meisten von den chinesischen Investitionen profitiert.

An Äthiopien hat China zwischen 2000 und 2017 Kredite in der Höhe von 13.7 Milliarden Dollar verliehen – für den Bau einer Strassenbahn, einer Eisenbahnlinie, für neue Strassen und Mobilfunknetze. Gleichzeitig sind tausende von Chinesen nach Äthiopien ausgewandert; laut der Afrikanischen Entwicklungsbank rund 140'000.

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/china-in-afrika-auf-diesem-markt-in-aethiopien-wird-man-auf-chinesisch-begruesst

China mit vielen afrikanischen Ländern vernetzt

Für Länder südlich der Sahara ist das Coronavirus eine besondere Herausforderung – auch wegen enger Verbindungen mit China.

Doch das beruhigt auf dem Kontinent mit rund 1,3 Milliarden Bewohnern kaum jemanden. Der Verdacht besteht vielmehr, dass es aufgrund der engen Vernetzung zwischen China und vielen afrikanischen Ländern bereits zahlreiche Erkrankungen gibt, diese aber wegen der meist schlecht entwickelten staatlichen Gesundheitssysteme unentdeckt geblieben sind. Das hätte zur Folge, dass sich das Virus auf dem Kontinent rasch verbreiten könnte – mit weitreichenden Auswirkungen.

https://www.nzz.ch/international/erster-corona-fall-in-subsahara-afrika-who-zeigt-sich-ueber-mangelnde-vorbereitung-der-staaten-besorgt-ld.1543306

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Dieser Argumentation können in Afrika nur wenige folgen. Außer Ethiopian Airlines haben alle staatlichen Fluglinien des Kontinents den Flugverkehr nach China eingestellt. „Unsere größte Sorge ist, dass das Virus in Gegenden mit einem schwächeren Gesundheitssystem kommt“, sagte Kenias Präsident Uhuru Kenyatta.

Er appellierte an die äthiopischen Nachbarn, es Kenya Airways gleichzutun und die rund 30 Flüge pro Woche nach China einzustellen. Hier gehe es nicht um Politik, sondern schlicht um den Schutz von Menschen. 70 Prozent der Passagiere aus China, die in Äthiopien ankommen, reisen in andere afrikanische Länder weiter.

https://www.welt.de/politik/ausland/article205929981/Coronavirus-in-Afrika-Unser-Land-schon-ueberladen-mit-anderen-Ausbruechen.html

 

Corona-Masken aus China

Als Partnerregion des Kantons Bern schenkt die chinesische Grossstadt Shenzhen der Schweiz 70‘000 Schutzmasken (Nau.ch berichtete). Mit etwas Verspätung werden die Masken nun in verschiedene Regionen der Schweiz verteilt.

 

Eigentlich hätten die Schutzmasken bereits gestern ausgeliefert werden sollen. Allerdings blieb die Ware länger am Basler Zoll hängen, als ursprünglich geplant. «Es war nicht klar, wer die Mehrwertsteuer bezahlt», erklärt Frau Seiler, die während des Transports als Schnittstelle agierte. Um die Schutzmasken so rasch wie möglich in die jeweiligen Kantonsapotheken transportieren zu können, übernahm Seiler den Betrag von ungefähr 8000 Franken gleich selbst. Abrechnen könne man dann später, sagt sie gegenüber Nau.ch.

 

Damit war das Problem aber noch nicht ganz gelöst. Denn irgendwo musste die Ware über Nacht gelagert werden. Und so landeten gestern Abend 70‘000 Schutzmasken in der Garage von der in Zürich lebenden Chinesin.

Heute Mittwoch wurde eine erste Ladung mit 30‘000 Masken nach Bern transportiert – weitere Lieferungen sollen folgen.
 

https://www.nau.ch/news/schweiz/corona-panik-auf-trottoir-die-luft-anhalten-notig-65684165

 

Verschwörungstheorien

 

Fast alle sind sich sicher: Wir müssen Corona ernst nehmen. Doch während sich das Virus ausbreitet, streiten immer noch einige darum, ob es denn wirklich so gefährlich, so tödlich sein könne. Insbesondere im Netz verbreitet sich ein weiteres Virus: Das Virus gefährlicher Thesen, aber auch der Verschwörungstheorien. Wer sind die Verbreiter und was können wir glauben? Für STRG_F Reporterinnen Carla und Désirée bedeutet Covid-19 drinnen bleiben, denn sie sind Risikopatientinnen. Eine Recherche aus der Quarantäne.

 

https://www.youtube.com/watch?v=3duErFbfFM0&feature=youtu.be&fbclid=IwAR0duf_DfQqZ65q7X63mmYh50hHUGnWvVJkcXG92I9eZZYys5vzr-brpQKE

 

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Ein EU-Warnsystem zur Überwachung schwerer Fälle von Desinformation und Fake News wurde nach einer Reihe von Online-Kampagnen rund um den Coronavirus-Ausbruch erstmals genutzt. Das bestätigte die Europäische Kommission.

Das System wurde im Fall von Fake News zum Coronavirus dazu benutzt, Wissen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und den G7-Partnern über Desinformationen „aus externen Quellen“ auszutauschen, sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission Věra Jourová am Dienstag.

 

https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/flut-an-fake-news-zu-coronavirus-alarmsystem-der-eu-im-einsatz/


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Today, the information environment around the coronavirus is characterised by an immense amount of content from different sources and on different media. Governments and health authorities are trying to provide authoritative information about COVID-19 and social media platforms are looking for effective ways to promote this content, while simultaneously demoting or removing unreliable content. At the same time, we are witnessing a substantive amount of both misinformation and disinformation spreading on- and offline. While misinformation involves the unintentional spread of false information, disinformation campaigns entail the intentional production and/or dissemination of verifiably false content, spread either for political or financial reasons.

 

https://euvsdisinfo.eu/eeas-special-report-disinformation-on-the-coronavirus-short-assessment-of-the-information-environment/

 

Schweizerischer Bundespräsident Ueli Maurer trifft Präsident Xi Jinping

Bern, 29.04.2019 - Bundespräsident Ueli Maurer ist am Montag, 29. April 2019, vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu einem Staatsbesuch empfangen worden. Im Zentrum des offiziellen Gesprächs standen die Weiterentwicklung der sehr guten Beziehungen zwischen der Schweiz und China, Themen aus der Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie die Belt and Road Initiative.

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-74817.html


Rote Spitzel – China un die Industriespionage

 

China ist unaufhaltsam auf dem Weg an die Spitze der Weltwirtschaft. Den rasanten Aufstieg erkämpfte sich das Riesenreich durch Wirtschaftsspionage in nie da gewesenem Ausmaß.

Während Unternehmen weltweit auf ein einträgliches Geschäft mit der aufstrebenden Volksrepublik hoffen, zapft ein Heer an Spitzeln das technologische Know-how der Geschäftspartner ab und macht es zum Eigentum der Volksrepublik.

Ob Hacker-Angriffe oder subtile Beeinflussung durch Kulturinstitute: Jedes Mittel scheint dem "Reich der Mitte" recht, um seine Konkurrenten zu plündern und globale Wirtschaftskraft zu erlangen. Unerbittlich kontrolliert China zudem Oppositionelle im Ausland, die für die Vorherrschaft der Partei gefährlich werden könnten. Selbst die spirituelle Falun-Gong-Bewegung wurde schon vor Jahren zum Staatsfeind erklärt. (Dokumentation ZDF – Info)

https://www.teleboy.ch/programm/zdf-info/13980194/rote-spitzel-china-und-die-industriespionage

 

China-WHO-Connexion laut USA

Trump legte in der Fragerunde mit seiner WHO-Kritik nach und behauptete, dass die Organisation «wahrscheinlich mehr gewusst» habe, als sie offengelegt hat. Er warf der in Genf ansässigen Organisation zudem vor, «sehr chinazentriert» zu sein, und betonte, dass die USA den «grössten Anteil» zum WHO-Budget leisteten.

Die Kritik Trumps kommt insofern nicht überraschend, da er in den vergangenen Tagen seinen Ton gegenüber der Weltgesundheitsorganisation und China verschärft hat. Wiederholt warf er den Chinesen vor, wichtige Daten zurückgehalten und das neuartige Virus zuerst verschwiegen zu haben. Auch andere Experten und Politiker haben gegenüber China dieselben Vorwürfe erhoben. Und es stimmt auch, dass die WHO Peking öffentlich lange Zeit verteidigt hatte.

 

Der US-Präsident aber hat nicht immer diese Meinung vertreten. Im Vergleich zu seinen Äusserungen vor rund einem Monat ist die jetzige Kritik eine Kehrtwende. Am 10. Februar sagte Trump noch, man habe in Sachen Coronavirus alles «unter Kontrolle» und die Gesundheitsbehörde CDC arbeite mit der WHO, alle würden einen «fantastischen Job» machen. Am 24. Februar schrieb Trump zudem auf Twitter: «Das Coronavirus ist in den USA sehr gut unter Kontrolle. Wir stehen mit allen und allen relevanten Ländern in Kontakt. CDC und WHO haben hart und sehr klug gearbeitet.»

Es ist nicht der einzige Kurswechsel, den das Weisse Haus und Trump vollziehen mussten. Der US-Präsident hat im Januar, Februar und bis Mitte März die Gefahren von Covid-19 konsequent heruntergespielt und immer wieder darauf verwiesen, dass man alles «unter Kontrolle» habe. Trump ging zwischenzeitlich gar soweit zu behaupten, dass das Coronavirus «ein Scherz» sei und bis im April «wie durch ein Wunder» verschwinden würde.

 

Die Strategie scheint nun zu sein: Die Schuld auf andere schieben. In diesem Fall zulasten der WHO und China.

 

https://www.blick.ch/news/ausland/corona-katastrophe-in-den-usa-new-york-meldet-neuen-hoechststand-jetzt-droht-trump-der-who-id15835370.html

 

Chinas territoriale Ansprüche über Taiwan

Die Vorwürfe sind nicht neu. Als sich das Virus in China ausbreitete und andere Länder erreichte, lobte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus (55) China für seine «Transparenz». Und: Er lobte Peking selbst dann noch, als sich die Beweise erhärteten, dass die chinesische Führung Whistleblower ruhig gestellt und Infektionsfälle verschwiegen hatte.

Für Wirbel sorgte in der vergangenen Woche auch WHO-Epidemiologe Bruce Aylward, der im Februar ein Expertenteam in Wuhan anführte. In einem Interview mit dem Hongkonger TV-Sender RTHK weigerte sich Aylward offensichtlich, Fragen zu Corona-Vorbild Taiwan zu beantworten. Der demokratische Inselstaat sieht sich als unabhängig, China betrachtet ihn jedoch als Teil des eigenen Territoriums. Und nutzt seine diplomatische Macht, um Taiwan von den Corona-Meetings der WHO auszuschliessen. Aylwards Auftritt verstärkte den Eindruck, dass die UN-Organisation China unkritisch gegenübersteht.

 

https://www.blick.ch/news/ausland/frage-nach-trump-attacke-warum-lobt-die-who-immer-china-id15836911.html

 

Der Ursprung des Virus

 

Der Verkauf von Wildtieren zum menschlichen Verzehr gilt als ein möglicher Grund für die aktuelle COVID-19-Pandemie und den Sars-Ausbruch ab 2002. Beide Krankheitserreger aus der Familie der Coronaviren haben ihren Ursprung in China und stammen aus dem Tierreich, auch wenn der Hauptwirt oder Zwischenwirt, von dem das Virus auf den Menschen übersprang, im Fall von SARS-CoV-2 noch nicht gesichert ist.

 

Von den ersten COVID-19-Patienten in Wuhan hatten viele den «Huanan Grosshandelsmarkt für Fische und Meeresfrüchte» frequentiert, der deshalb als primärer Infektionsort in Frage kommt. Verkauft wurden auf dem Markt nicht nur Meerestiere, sondern auch Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Insekten.

 

Die Liste umfasst auch zahlreiche Tiere, die auch in anderen Ländern gegessen werden. Sehr viele sind zudem als «lebend» () gekennzeichnet. Zu den exotischeren Posten gehören zum Beispiel: Pfau, Strauss, Seeschlange, Krokodil, Chinesischer Sonnendachs, junger Wolf, Fuchs, Koala – chinesisch «Baumbär», wahrscheinlich steht der Name laut «South China Morning Post» für Biber und ist absichtlich falsch gewählt – Moschusspitzmaus, Bambusratte, Sikahirsch, Biberratte, Stachelschwein, Mink, Schuppentier, Chinesischer Riesensalamander, Asiatischer Ochsenfrosch, Schnecke, Skorpion, Hundertfüssler.

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/herd-der-pandemie-diese-tiere-gab-es-auf-dem-markt-in-wuhan-zu-kaufen-id15837343.html

 

Chinas globale wirtschaftliche Expansion

Margrethe Vestager (51), EU-Kommissarin für Wettbewerb, hat im Gespräch mit der «Financial Times» gesagt, dass EU-Mitgliedstaaten Anteile an Unternehmen kaufen sollten, um der Bedrohung durch chinesische Übernahmen entgegenzuwirken.

Verstagers Warnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, da die EU Pläne zum Schutz ihrer Unternehmen inmitten des Coronavirus-Ausbruchs ausarbeitet.

Chinesische Unternehmen besitzen zudem teilweise oder ganz mindestens vier Flughäfen, sechs Seehäfen und Windparks in mindestens neun europäischen Ländern. Hinzu kommen mehr als ein Dutzend Profi-Fussballmannschaften.

In der Schweiz hat der staatlich kontrollierte chinesische Betrieb Chem China im Jahr 2016 für 43 Milliarden Dollar den Chemieriesen Syngenta übernommen. Auch die Traditionsnahmen Saurer und Sigg sind heute chinesisch. Soweit lehnte der Bund diesbezügliche Verkaufskontrollen ab, obschon sich «Widerstand gegen den drohenden Ausverkauf der Schweizer Industrie regt», wie «SRF» berichtete: «Auch die Übernahme des Flugzeugabfertigers Swissport oder der Swiss Education Group, dem Verbund Schweizer Hotelfach und Gewerbeschulen durch Chinesen wurde vielerorts kritisch bewertet.»

China, heisst es, wolle bis 2025 Weltmarktführer im Bereich High-Tech sein. Um diese Strategie umzusetzen, ist die Regierung seit längerem auf Grosseinkaufstour in europäischen Ländern. Die durch die Corona-Krise verursachten Werteinbussen von auch grossen europäischen Namen könnten dieser Einkaufstour zu neuem Schwung verhelfen.

 

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/eu-kommissarin-warnt-vor-firmenuebernahmen-durch-chinesische-konzerne-setzt-china-jetzt-zur-grossen-globalen-einkaufstour-an-id15842432.html

 

Digitale Diktatur verstärkt

Es erscheint den Menschen in Peking in diesen Tagen wohl wie ein ersehntes Licht am Ende des Tunnels, denn allmählich lockern die Behörden die strengen Ausgangssperren im Land, nach dem Eindämmen der Pandemie durch Covid 19. Ein prominentes Zeichen dafür ist die Tatsache, dass chinesische Touristen jetzt wieder auf der Großen Mauer spazieren gehen dürfen. Allerdings stehen alle Menschen noch immer unter verschärfter Beobachtung, die Kontrollen sollen ein Wiederaufflackern der Pandemie verhindern. Diese verschärfte Überwachung aus der Coronavirus Krise wird den Alltag der Chinesen wohl auch in Zukunft weiter begleiten.

    

https://www.arte.tv/de/videos/097011-000-A/china-tagebuch-nach-der-quarantaene/

 

Mit ausgeklügelter Technik werden die Bürgerinnen und Bürger Chinas überwacht. Diejenigen, die ihren Verpflichtungen nachgehen, erhalten Punkte für ihren Sozialkredit. Denjenigen, die laut Regierung etwas falsch machen, werden diese abgezogen. Und es gilt: Je weniger Punkte, desto weniger Freiheit. 

 

https://www.youtube.com/watch?v=bKgYHbP4FVc

 

Neue Ursprungstheorien aus den USA

War es doch nicht der Fisch- und Wildtiermarkt? Medienberichte in den USA stützen sich beim Ausbruch des neuartigen Coronavirus auf eine bisher als Verschwörungstheorie abgekanzelte Variante: Das Virus stamme aus einem Labor in Wuhan. Die «Washington Post» berichtet, dass besorgte amerikanische Diplomaten die US-Regierung schon vor zwei Jahren gewarnt hatten.

Was ist an der Theorie dran? Der Verdacht wird von zwei chinesischen Forschern, Botao Xiao, Professor an der South China University of Technology, und seinem Kollegen Lei Xiao, gestützt. In einer Studie, die auf researchgate.net veröffentlicht und inzwischen wieder entfernt wurde, halten sie fest, dass es im dicht besiedelten Wuhan selber kaum frei lebende Fledermäuse gebe und solche auch kaum auf Märkten gehandelt würden.

Keine Biowaffe / Die US-Regierung finanzierte in den letzten zehn Jahren die Forschung zur Übertragung des Coronavirus im Labor. Die US-Gesundheitsbehörde National Institutes of Health gewährte dem Wuhan Institute ein Forschungsstipendium in Höhe von 3,7 Millionen Dollar.

Der US-Geheimdienst geht laut Fox News davon aus, dass das Virus nicht als Biowaffe gezüchtet wurde. Vielmehr wollten die Chinesen mit ihren Experimenten beweisen, dass ihre Forschung zur Identifizierung und Bekämpfung von Viren weiter sei als jene der Amerikaner. Zu lasche Sicherheitsvorkehrungen hätten dazu geführt, dass sich jemand im Labor infizierte und das Virus zum nahe gelegenen Markt trug, von wo es sich weiter verbreitete.

Die Forscher halten ein Sicherheitsleck, durch das das Virus aus dem Labor gelangt ist und erste Menschen angesteckt hat, für möglich. Beweise aber gebe es nicht. Botao Xiao fordert, dass solche Labors aus Sicherheitsgründen in abgelegene Orte verlegt werden.

https://www.blick.ch/news/ausland/chinesen-forschten-seit-jahren-an-gefaehrlichen-viren-war-das-wuhan-labor-nicht-sicher-genug-id15847731.html

Lombardei:  Korruption und Altersheime als Herd und Verteilzentren

Die Regionalregierung beschloss deshalb am 8. März, Patienten mit leichten Symptomen in die Altersheime zu verlegen, um die Kliniken zu entlasten. Es war ein fataler Beschluss. Für die Heime gab es auch einen finanziellen Anreiz: Für jeden Covid-19-Patienten, den sie aufnahmen, erhielten sie 150 Euro am Tag. 15 machten mit – welche genau, weiss man nicht. Die Patienten sollten von den betagten Menschen aus der Hochrisikogruppe getrennt werden, doch Kontrollen gab es offenbar keine. Die Altersheime entwickelten sich so zu Infektionsherden.

Allein das Pio Albergo Trivulzio, das als Verteilzentrale für die ganze Region fungierte, meldete zwischen dem 1. März und dem 11. April 191 Todesfälle. Offiziell. Särge in grosser Zahl standen tagelang in der Kapelle des Heims. Obschon die Verbreitung des Virus schon lange bekannt war, arbeitete das Personal bis zum 23. März ohne Schutzanzüge und Masken. Die Angestellten drohten mit Streik, dann erst wurde Schutzmaterial verteilt. Angehörige klagten in Mails, sie wüssten seit Wochen nichts von ihren betagten Lieben. Die Guardia di Finanza durchsuchte jetzt auch die Büros des Pio Albergo Trivulzio – sechzehn Stunden lang.

https://www.bernerzeitung.ch/fuer-jeden-covid-19-patienten-erhielten-altersheime-150-euro-am-tag-990930157202

Leere Schweizer Spitäler

 

Denn aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus verschieben derzeit viele Patienten ihren Spitalbesuch. Der Schweizer Spitalverband H+ warnt nun in einem Schreiben vor den Folgeschäden.

Fuss-Amputation wegen Corona-Angst / Der Verband bestätigt BLICK einen Fall eines Diabetes-Patienten: Ihm musste der Fuss amputiert werden, weil die notwendige Insulindosis vom Arzt nicht rechtzeitig angepasst werden konnte!

Auch in anderen Fällen mussten bei Patienten Gliedmassen amputiert werden, weil die Betroffenen die Dringlichkeit, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, erst zu spät erkannt hatten.

Der Verband Fragile Suisse für Menschen mit einer Hirnverletzung hat Anfang April alarmierende Zahlen bekannt gegeben. Die Behandlungen von Schlaganfällen seien massiv zurückgegangen – was auf die erhöhte Angst vor Corona-Infektionen im Spital zurückzuführen sei.

https://www.blick.ch/news/schweiz/spitalverband-warnt-patienten-diabetiker-traute-sich-wegen-corona-angst-nicht-ins-spital-fuss-amputiert-id15846208.html

Knapp 5000 Armeeangehörige sind im Kampf gegen das Coronavirus mobilisiert worden. Wirklich im Einsatz stehen aber längst nicht alle. Etwa die Hälfte der Soldaten in der Kaserne verbringe die Tage damit herumzusitzen, berichtet ein Spitalsoldat, der derzeit in der Ostschweiz stationiert ist. Diejenigen, die tatsächlich eingesetzt werden, könnten ausserdem kaum helfen.

«Wir erledigen nur kleinste Hilfsarbeiten, die das Spital nicht ernsthaft entlasten. Die Pflegenden verstehen selber nicht, wieso wir aufgeboten wurden», sagte er der «WOZ». Insbesondere, weil gleichzeitig Spitalmitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt werden, weil zu wenig zu tun ist.

«Wäre die Schweiz tatsächlich am Anschlag, wäre ich bereit auf vieles zu verzichten und zu helfen. Es ist aber klar, dass wir keinen nennenswerten Beitrag leisten und eher noch im Weg stehen», ergänzt derselbe Soldat gegenüber BLICK. Er appelliert an die Armeeführung: «Wir wollen endlich nach Hause!»

 

https://www.blick.ch/news/politik/sie-haben-nichts-zu-tun-armee-will-hunderte-soldaten-wieder-nach-hause-schicken-id15847407.html

 

Zusammenarbeit Kanton Bern - China

 

Dem Kanton Bern ist es gelungen, in China Dutzende von Tonnen Schutzmaterial fürs Gesundheitswesen zu beschaffen. Dank diesen Lieferungen ist laut Kantonalem Führungsorgan der Bedarf in Spitälern, Heimen und Spitex-Organisationen bis auf Weiteres gedeckt.

 

Laut der Mitteilung kam die Beschaffung aufgrund guter persönlicher Kontakte sowie dank des grossen Engagements von Auslandschweizern und von Chinesen zustande. «Hilfreich ist auch das Schwesterabkommen, das der Kanton Bern seit 2015 mit der Stadt Shenzhen unterhält», schreibt das Kantonale Führungsorgan.

 

https://www.bernerzeitung.ch/kanton-bern-erhaelt-tonnenweise-schutzmaterial-aus-china-385099395390

 

Shenzhen, deutsch auch Schenzhen ist eine Unterprovinzstadt in der Provinz Guangdong der Volksrepublik China.

Shenzhen liegt im südlichen Teil der Provinz und grenzt im Süden an die Sonderverwaltungszone Hongkong. Die Planstadt ist aufgrund ihres Status als Sonderwirtschaftszone eine bedeutende Stadt für ausländische Investitionen und eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Shenzhen ist die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in China (ohne Hongkong und Macau). Tragende Säulen der lokalen Wirtschaft sind die Elektronik- und die Telekommunikationsindustrie. 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Shenzhen

 

Desinformation aus China

Es ist zunächst ein einzelner Diplomat, der Zweifel daran sät, dass das Coronavirus aus China stammt. «Es könnte das US-Militär gewesen sein», schreibt Zhao Lijian am 12. März auf Twitter. Sein Tweet legt nicht nur das Fundament für unzählige Verschwörungstheorien, sondern auch für einen andauernden Kampf zwischen China und den USA über die Deutungshoheit der Krise. Denn der 47-Jährige ist kein Unbekannter. Zhao ist der Sprecher des Aussenministeriums in Peking. Auf Twitter folgen ihm 600’000 Personen. 

 

Unter Chinas junger Generation von Diplomaten ist Zhao wegen Tweets wie diesem ein Star. Wolfskrieger nennt man die Diplomaten, die seit einiger Zeit in westlichen sozialen Medien gegen ihre Gastländer wettern, Kritiker attackieren oder Falschnachrichten streuen. Der Name stammt aus einer gleichnamigen Actionfilmserie, in der die chinesische Version eines Rambos die Volksrepublik im Alleingang gegen ausländische Mächte verteidigt. Es sind diese Rambos, die seit Ausbruch des Coronavirus Pekings neue, aggressive Aussenpolitik bestimmen.

 

https://www.bernerzeitung.ch/die-propaganda-rambos-greifen-an-209414560471

 

Weltgesundheitsorganisation (WHO): Kritische Fragen zu Chinas Einfluss

China hat dafür gesorgt, dass Taiwan nicht an der Jahresversammlung der WHO teilnimmt. Das wollen einige Mitgliedstaaten nicht länger hinnehmen – auch Deutschland nicht. Peking zürnt und droht.

Einmal im Jahr treten die 194 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf zusammen. Normalerweise bekommt das jenseits des Fachpublikums kaum jemand mit. Doch in diesem Jahr herrscht schon vorab hektische diplomatische Betriebsamkeit. Die Corona-Krise hat kritische Fragen über den Einfluss Chinas auf die WHO aufgeworfen. Besonders heikel sind aus Pekinger Sicht zwei Themen, die in Genf zur Sprache kommen werden.

 

Zum einen will Australien die am Montag und Dienstag stattfindende Versammlung nutzen, um für eine unabhängige Untersuchung der Corona-Pandemie zu werben. Nach dem Willen Canberras würde es bei einer solchen Untersuchung neben Fragen nach dem Ursprung der Seuche, den dagegen ergriffenen Maßnahmen und Verzögerungen bei der Weitergabe von Informationen auch um mögliche Fehler der WHO gehen. Mit dem Vorschlag hat Australien schon jetzt den Zorn Pekings und erste wirtschaftliche Strafmaßnahmen auf sich gezogen. Kurz vor der Weltgesundheitsversammlung hat China die Einfuhr von Fleisch aus vier australischen Schlachthöfen verboten.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kritik-an-ausschluss-taiwans-von-der-who-jahrestagung-16771674.html

 

Weltgesundheit (WHO) unter Kontrolle Chinas

 

Er lobte die WHO, er lobte sein Land für den Kampf gegen Covid-19. Kein Wort darüber, dass chinesische Behörden den Ausbruch zunächst vertuscht hatten, wodurch wertvolle Zeit verloren ging. Vor allem US-Präsident Donald Trump übt daran seit Wochen massive Kritik, nicht zuletzt, um von eigenen Fehlern abzulenken.

 

Aber den Namen Trump nahm Xi nicht in den Mund. Der autoritäre Herrscher über 1,4 Milliarden Menschen fühlt sich offenkundig so stark, dass er die Vorwürfe ignorieren kann.

 

Lediglich auf die vielfach erhobene Forderung, den Umgang mit der Pandemie genau zu untersuchen, ging er ein: Eine solche Aufarbeitung solle es geben, aber nicht nur in China und erst dann, wenn Sars-CoV-2 weltweit unter Kontrolle sei. Auch das war eine klare Ansage: Es gibt jetzt Wichtigeres, als auf mögliche Fehler zurückzublicken.

 

Xis Auftritt macht eine erstaunliche Wendung sichtbar: China benutzt die von Wuhan ausgehende Coronakrise, um auf dem langen Marsch an die Spitze der globalen Weltordnung kräftig voranzukommen.

 

Ein wichtiger Baustein in dieser Strategie ist die Unterstützung für Afrika, den Kontinent mit der am schnellsten wachsenden Bevölkerung und den meisten Stimmen in vielen internationalen Gremien.

 

https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/coronavirus/china-xi-jinping-triumphiert-bei-versammlung-der-who-staaten/ar-BB14gvPQ?ocid=spartandhp

 

WHO-CEO mit Hilfe Pekings

 

Der US-Präsident wirft der Weltgesundheitsorganisation nicht nur schwere Versäumnisse in der Corona-Bekämpfung vor. Er kritisiert sie auch für deren China-Hörigkeit und sieht einen «alarmierenden Mangel» an Unabhängigkeit von Peking. Deshalb läuft regierungsintern in Washington auch schon seit geraumer Zeit eine Untersuchung. Zu Recht.

 

Trump hat allen Grund, die WHO zu kritisieren. Ihr Umgang mit der Pandemie wirft viele Fragen auf. Mitte Januar hat man behauptet, es bestehe kein klarer Beleg dafür, dass sich das Coronavirus von Mensch zu Mensch übertrage. Zu diesem Zeitpunkt aber hatte China längst Ärzte wie den mittlerweile verstorbenen Li Wenliang (†34) verhaftet, die vor dem neuen Virus gewarnt hatten. Oder aber die Warnungen Taiwans am Silvestertag, auf die die WHO angeblich nicht reagiert hatte.

 

Der Vorwurf, die Organisation sei zu «chinazentriert», ist nicht aus der Luft gegriffen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus (55) lobte auffällig oft Chinas Umgang mit der Pandemie. Zuletzt Anfang Mai, als die Weltgemeinschaft das anfängliche Spiel Pekings schon lange durchschaut hatte. Ein Gerücht in Washington, das sich nicht nur unter Trump-Freunden hartnäckig hält, könnte eine Erklärung bieten: Tedros soll nur dank der Hilfe Chinas an die Spitze der WHO gewählt worden sein – und deshalb in der Schuld Pekings stehen.

 

https://www.blick.ch/meinung/kolumnen/blick-auf-die-usa-us-korrespondent-nicola-imfeld-ueber-die-drohung-amerikas-an-die-weltgesundheitsorganisation-who-trump-hat-recht-aber-tut-das-falsche-id15901962.html

 

USA verlassen WHO

Mitten in der Corona-Krise hat der amerikanische Präsident das Ende der Zusammenarbeit seines Landes mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt. Die finanziellen Mittel, die Amerika bisher der WHO zur Verfügung gestellt habe, sollen künftig an andere globale Gesundheitsprojekte gehen, sagte Trump in einer kurzfristig am Freitag anberaumten Pressekonferenz.

Trump warf der WHO abermals vor, unter der Kontrolle der Regierung in Peking zu stehen, obwohl die Vereinigten Staaten ein Vielfaches der Beiträge Chinas bezahlten. Die UN-Sonderorganisation habe sich notwendigen Reformen verschlossen. Die chinesische Regierung beschuldigte der amerikanische Präsident, die Verbreitung des Coronavirus nicht verhindert zu haben. Das habe zu der Corona-Pandemie geführt, die inzwischen mehr als 100.000 Menschen in den Vereinigten Staaten das Leben gekostet hat.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/trump-bricht-beziehung-zu-weltgesundheitsorganisation-ab-16792997.html

 

WHO immer mehr Sprachrohr der VR China

März 2020 – weltweit erkranken immer mehr Menschen am Corona-Virus, während die Weltgesundheitsorganisation WHO bereits lange infiziert zu sein scheint. Die internationale Organisation gleicht immer mehr einem Sprachrohr Chinas, lobt die Transparenz der Regierung in Peking, reagiert zögerlich. Woran krankt die WHO?

 

Ist die Weltgesundheitsorganisation noch zu retten? Diese Frage ist in diplomatischen Kreisen immer öfter zu hören. Die Diskussion verläuft entlang der Grenzen des neuen Kalten Krieges zwischen den USA und China. Den Zündstoff für die Kontroverse lieferte die Covid-19-Krise. Offenbar schenkt die Weltgesundheitsorganisation zu Beginn der Epidemie Chinas verharmlosender Krisenbe- richterstattung Glauben. Vom Rest der Welt wird sie daher beschuldigt, die internationale Reaktion verzögert zu haben. Wie konnte das passieren? Und wie lässt sich das weltweite Versagen in der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie erklären? 

https://www.arte.tv/de/videos/097687-000-A/china-usa-spielball-who/

 

Maos Gesundheitsdiplomatie
 

Auf globaler Ebenen propa­gierte die Volks­re­pu­blik China nach 1968 das Modell der „Barfuß­ärzte“ als dezen­trale, lokal veran­kerte, auf Präven­tion fokus­sierte und kosten­güns­tige Lösung der Gesund­heits­ver­sor­gung für Entwick­lungs­länder. Seit dem Bruch mit der Sowjet­union um 1960 versuchte die Regie­rung, vor allem unter den neuen unab­hän­gigen Staaten auf dem afri­ka­ni­schen Konti­nent Verbün­dete zu gewinnen. Auf Propa­gan­da­pla­katen machten chine­si­sche „Barfuß­ärzte“ afri­ka­ni­sche Kinder glück­lich. Zwischen 1963 und 1989 schickte China medi­zi­ni­sche Teams in über 40 afri­ka­ni­sche Länder. Bei der medi­zi­ni­schen Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit konkur­rierte der maois­ti­sche „Barfuß­arzt“ mit Modellen aus den USA und sozia­lis­ti­schen Ländern. Im sozia­lis­ti­schen Sansibar zum Beispiel hielten Poli­tiker in den 1960ern den chine­si­schen Ansatz für geeignet, um mit wenig Aufwand die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung zu verbes­sern. Für ein konkur­rie­rendes Kran­ken­haus­pro­jekt der DDR fehlten hingegen lang­fristig tech­ni­sche Wartungs­mög­lich­keiten und quali­fi­ziertes Personal.

Nach der Annä­he­rung der Volks­re­pu­blik an die USA ab 1971 lud die Regie­rung west­liche Ärzte nach China ein. Einige ließen sich für das chine­si­sche Modell begeis­tern. 1975 produ­zierte die Behörde der Verei­nigten Staaten für inter­na­tio­nale Entwick­lung sogar den Doku­men­tar­film 
„The Barfoot Doctors of Rural China“, der gemäß der offi­zi­ellen chine­si­schen Darstel­lung das länd­liche Gesund­heits­system feierte. Ameri­ka­ni­sche Ärzte, die China besucht hatten, halfen sogar, das chine­si­sche Modell in der WHO als Vorbild für die Entwick­lungs­länder zu propa­gieren. Nachdem die Volks­re­pu­blik in der UNO 1971 die Repu­blik China (Taiwan) ablösen konnte, wurde sie 1973 auch Mitglied der WHO. Die WHO-Konferenz in Alma Ata 1978 beschloss eine Reso­lu­tion zur „primären Gesund­heits­ver­sor­gung“, die Präven­tion, Aufklä­rung und Grund­ver­sor­gung in den Vorder­grund stellte und bis zum Jahr 2000 „Gesund­heit für alle“ in den Entwick­lungs­län­dern verwirk­li­chen sollte. Auch wenn die Reso­lu­tion vom chine­si­schen Modell mitin­spi­riert war, bemühte sich das Gast­ge­ber­land Sowjet­union im Rahmen der Konfe­renz die eigenen „Errun­gen­schaften“ im länd­li­chen Kasach­stan zu demons­trieren.


https://geschichtedergegenwart.ch/mao-und-der-seuchengott-eine-kurze-geschichte-der-chinesischen-gesundheitspolitik/

 

China verbietet Verkauf von lebendem Geflügel auf Märkten

Lebendes Geflügel in Käfigen ist auf chinesischen Märkten ein üblicher Anblick. Die Tiere werden in der Regel von den Verkäufern vor Ort oder auch von den Kunden daheim geschlachtet. Viele Menschen in der Volksrepublik sind davon überzeugt, dass dieses Vorgehen maximale Frische garantiert.

Nach einem neuen Corona-Ausbruch Mitte Juni in Peking, der auf den riesigen Xinfadi-Markt zurückgeführt wurde, kontrollieren die chinesischen Behörden derzeit verstärkt die Märkte im Land. Auch als ursprünglicher Ausgangspunkt der Corona-Pandemie wird ein chinesischer Markt vermutet. Auf dem Markt in der Grossstadt Wuhan waren ebenfalls lebende Tiere, darunter Wildtiere, verkauft worden.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass das neuartige Coronavirus ursprünglich von Fledermäusen stammt und über eine andere Tierart Ende vergangenen Jahres in China erstmals auf Menschen übersprang. Als Konsequenz wurde in China der Verkauf und der Verzehr von Wildtieren wie etwa Zibetkatzen verboten.

https://www.bernerzeitung.ch/china-will-verkauf-von-lebendem-gefluegel-auf-maerkten-verbieten-157841939393

USA schicken zwei Flugzeugträger ins Südchinesische Meer

Die USA schicken als Zeichen der Stärke gegenüber China zwei Flugzeugträger ins Südchinesische Meer.

Das Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Zwischen den Nachbarn gibt es Gebietsstreitigkeiten. China wird in dem Konflikt von den USA und seinen Nachbarn vorgeworfen, die Region zunehmend zu militarisieren.

Die Beziehung zwischen China und den USA ist höchst angespannt. Die US-Regierung macht der Führung in Peking schwere Vorwürfe wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie. Es gibt allerdings zahlreiche andere Streitpunkte zwischen den grössten Volkswirtschaften der Welt, darunter das restriktive Sicherheitsgesetz Pekings für die eigentlich autonome Metropole Hongkong.

https://www.bernerzeitung.ch/usa-schicken-zwei-flugzeugtraeger-ins-suedchinesische-meer-278380014649

 

Ende Notrecht in Schweiz gefordert

Das Volk – die Macht an sich – bricht jede andere Macht!

Da hat die Verlängerung eines Notstandsregimes keinen Platz. Da gibts nur eins: den Weg zurück zur demokratischen Normalität, je schneller, desto besser!

Raus aus dem Bundesratszimmer an die frische Luft!

Es ist wahr, der Bundesrat hat mit dem Gesetz, das die Demokratie in wesentlichen Bereichen aus­hebeln soll, nichts als Gutes im Sinn. Das aber ist das Vertrackte: Wer Macht will, wer mehr Macht will, wer dauerhaftere Macht will – der hat selbstverständlich immer Gutes im Sinn, wenn nicht gar das Allerbeste. Wie sonst ­sollte er seinen Machtwillen begründen?

Das Gute in der Demokratie aber wird zum Schlechten, wenn es ­demokratische Macht relativiert oder gar ausschaltet. Der Bundesrat, der zu Zeiten der ersten ­Corona-Welle so segensreich waltete, der nun so gern das ihm entgegen­gebrachte Volksvertrauen weitere Jahre ­geniessen möchte, dieser Bundesrat benötigt dringend demokratisches Misstrauen und ­Widerrede im Parlament und in den Kantonen – nicht zuletzt den Widerstand der Bürger.

Die Vollmachten gegen das Virus dürfen nicht selbst zum Virus werden, das die Demokratie befällt. Solche Aussicht alarmiert den Republikaner.

https://www.blick.ch/meinung/frank-a-meyer/frank-a-meyer-die-kolumne-raus-an-die-frische-luft-id16000337.html

 

Illegales Vollmachtenregime des Bundesrates beim Corona-Notrecht

Zitiert aus: Zaccaria Giacometti - der Vordenker des Schweizer Rechtsstaats / Von Andreas Kley.


Vor 50 Jahren verstarb der bedeutende Staatsrechtler Zaccaria Giacometti. Seine Kritik am Notrecht während des Zweiten Weltkriegs ist gerade in Corona-Zeiten wieder aktuell geworden.

Die Kritik Giacomettis am Vollmachtenregime des Bundesrats während des Zweiten Weltkriegs ist ein Mahnmal – bis heute. Für Giacometti war keine Form undemokratischer Rechtsetzung begründbar und widersprach der Bundesverfassung. Er hielt das Vollmachtenregime von einem juristischen Standpunkt aus betrachtet für «illegal». Giacometti bestritt die Rechtmässigkeit des Vollmachtenregimes vehement und in verschiedenen Beiträgen. Die Grundlage seiner Argumente bildet die kantianische Staatsphilosophie: «Eine naturrechtliche Grundlegung des Notrechtes überschreitet die Grenzen rechtswissenschaftlicher Erkenntnis. Denn das Naturrecht ist Metaphysik, Glaube. Es ist denn auch oft so, dass der Jurist, wenn er nicht weiterkommt, sich auf Naturrecht beruft.»

Der Bundesrat argumentierte, dass die Freiheit den Bestand des Staatswesens zur Voraussetzung habe. Gehe die Eidgenossenschaft unter, so gehe damit auch die Verfassung und die freiheitliche Ordnung zugrunde. Deshalb sei ein Notrecht notwendig und rechtmässig. Giacometti kritisierte bei dieser Begründung, dass hier «ein in juristische Form gekleidetes politisches Argument» vorliege. Die rechtswissenschaftliche und die politische Denkweise aber seien strikt zu trennen. In der Rechtswissenschaft sei die Forschung Selbstzweck. Es müsse «höchstes Anliegen einer freien Staatsrechtswissenschaft sein, die Verfassungspraxis auf ihre Übereinstimmung mit dem Verfassungsrecht zu prüfen. Der Jurist wird infolgedessen auch in einer staatlichen Notlage juristisch denken und sagen, was nach seiner Überzeugung legal ist und was nicht.» In letzterem Fall sei es Sache der Behörden, den politischen Entscheid darüber zu fällen, ob die Notlage ein Abgehen von der Verfassung politisch rechtfertige.

Überträgt man Giacomettis Argumentation auf das Corona-Notrecht, so fällt auf, dass hier kein Vollmachtenbeschluss vorliegt. Vielmehr erliess der Bundesrat über eine ausdehnende Interpretation der Bundesverfassung «Covid-19-Verordnungen». Giacometti hatte in den 1930er Jahren exakt dagegen gekämpft. Mit einem derartigen Verordnungsrecht würde der Bundesrat eine umfassende Rechtssetzungsgewalt besitzen, da die Begriffe der äusseren und inneren Sicherheit sehr dehnbar seien: «Man interpretiert Dinge in die Bundesverfassung, die nicht darin stehen.» Zaccaria Giacometti hat hohe Massstäbe gesetzt. Die Eigenständigkeit der Rechtswissenschaft zeigt sich im Bemühen, rechtswissenschaftliches Argumentieren und Politik zu trennen. Das unabhängige Denken schliesslich setzt mutige Persönlichkeiten voraus, die ihre Ansichten sachlich begründet vortragen.

(Quelle: NZZ Online – 10. August 2020)

 

Kommentar von Paul Ignaz Vogel:

Von der Entmündigung des Individuums zur Kollektivierung der Gesundheit

Die totalitären Narrative VR-China-WHO wurden weltweit von fast allen Staaten in Panik (Dominoeffekt) innert einem Vierteljahr übernommen: STAATSMEDIZIN. Gesundheitpolizeien, meist von Juristen und PolizistInnen geführt. Koch war als Ausnahme Arzt. VERBOTE= Gesundheit erhalten durch «nicht dürfen». ANTI-INDIVIDUELL (Bitte individuelle Arztbesuche unterlassen … z.Bsp.). Der Versorgungsstaat weiss für ALLE, was ALLEN gut tut (versorgt uns mit «Gesundheit» = NICHT-Ansteckung).

Wie die BILD-Analyse (siehe unten) richtig feststellt, wird dieses totalitäre Denken und Handeln, die nach 20-30 Jahren Liberalität (1989-2020) in Europa neu rezipiert, darum sehr attraktiv, auch für jene, selche unser bisheriges System von Freiheit, Recht und Ordnung in Abrede stellen. Eine totalitäre Welle hat nicht nur das BAG, sondern unsere ganze Gesellschaft (vor allem die Medien) plus die politischen Extreme rechts und links erfasst. Der Trend ist SEHR tiefgreifend und geht über alle bisherigen Kategorisierungen hinaus. Das sind die Quittungen für eine kopflose Globalisierungen und Entfremdungen in den vergangenen Jahrzehnten, Verlust der personellen und gesellschaftlichen Identität. Gesellschaften wurden digital zertrümmert.

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Sozialmedizin: Gesundheit ist ein POSITIVUM. Gesundheitspolitik fehlt vollkommen in der totalitären Staatsmedizin: Prävention, Stärkung des Immunsystems. Wer sprach, spricht davon global, national, in der CH? Wem ging es, geht es schon um GEBOTE anstatt VERBOTE?

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VERBOT der Individualität. Siehe oben. Kampf gegen Individualmedizin (die FMH liess sich das gefallen). «Geht nicht zu eurem individuellen Arzt»: Die Staatsmedizin obsiegte.  

 

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So ticken die Corona-Leugner

https://www.bild.de/video/clip/politik/bild-analysiert-die-demos-so-ticken-die-corona-leugner-71075194.bild.html

In der Video-Analyse erklärt BILD-Reporter Björn Stritzel, wieso Verschwörungsideologen in Corona-Zeiten großen Zulauf haben.

 

Politik mit Psychotricks: So will der Bund uns alle zu Musterbürgern machen

https://www.watson.ch/!351956578?webpush=yes

Mit Methoden aus der Verhaltensforschung will der Bund die Bürger dazu bringen, vernünftiger zu handeln und gesünder zu leben. Hilfe holt er sich bei Starökonomen.

 

(05.09.2020) 

 

Tödliche Folgen der Lockdowns

1 Million Menschen in Afrika, Zehntausende in Amerika – sie sterben wegen Lockdown nicht wegen Virus. 33,3 Millionen Corona-Infizierte und eine Million Tote. Die Zahl der Pandemie-Opfer steigt weiter. Doch laut eines neuen Berichts des «Wall Street Journal» werden weit mehr Tote wegen der Corona-Massnahmen als wegen des Virus erwartet.

Dem Bericht zufolge starben seit März 2020 deutlich mehr US-Amerikaner an Alzheimer, Bluthochdruck, Diabetes und Hirngefässerkrankungen als es in den Jahren 2015 bis 2019 im Durchschnitt der Fall war. Gemäss dem «Wall Street Journal» geht die Tödlichkeit der Corona-Pandemie «weit über die Menschen hinaus, die an einer Corona-Infektion gestorben sind». Das bedeutet: Etliche Todesfälle sind nicht auf das Virus, sondern auf die Corona-Massnahmen zurückzuführen.

Basierend auf Schätzungen der US-Gesundheitsbehörden sind zwischen Januar und August 2020 in den USA bis zu 263'000 Menschen gestorben. Doch lediglich 188'000 davon starben am Coronavirus. Experten zufolge seien die anderen 75'000 Menschen wegen verschobenen Operationen und abgesagten Spital-Besuchen – aus Angst vor Corona-Ansteckungen – gestorben.

 

Der deutsche Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (65, CSU) ist laut dem «Handelsblatt» sicher: «An den Folgen der Lockdowns werden weit mehr sterben als am Virus.» Allein in Afrika rechnet Müller in diesem Jahr mit zusätzlich 400'000 Malaria-Toten und HIV-Opfern sowie einer halben Million mehr Tuberkulose-Toten.

 

https://www.blick.ch/news/ausland/1-million-menschen-in-afrika-zehntausende-in-amerika-sie-sterben-wegen-lockdown-nicht-wegen-virus-die-toedlichen-corona-massnahmen-id16116902.html

 

( PIV 25.03. / 27.03. / 28.03. / 30.03. / 31.03. / 02.04 / 08.04. / 10.04. / 13.04. / 16.04. / 25.04. / 11.05. / 18.05. / 19.05. / 22.05. / 30.5. / 27.06. / 03.07. / 04.07. / 19.07. / 10.08. / 05.09. / 29.09.2020 )