Paul Ignaz Vogel

Hinweise

Als Journalist interessiere ich mich stets für Prozesse im öffentlichen Geschehen, sei es hier in der Schweiz, in Europa oder in der ganzen Welt. Mit Aktuellem und mit Hintergründen möchte ich auf Fortschritte, ihre Bedingungen und Gefährdungen hinweisen.

Wie die Wende von Geheimdiensten gemanagt wurde

In mehreren Gesprächen mit Georg Dobrovolny (Gründer des Forums Ost-West, Dr. oec. HSG), einem Experten über den ehemaligen Ostblock in Europa, konnte ich wichtige und originelle Informationen über das Ende des Kalten Krieges und die sogenannte «sanften Wende» erhalten. Durch seine Analysen erfahren wir mehr über die möglichen Hintergründe der Invasion der Russischen Föderation in der Ukraine, zuerst 2014 mit der Annexion der Krim, danach dem hybriden Krieg im Donbass, dann mit der zweiten Invasion ab dem 24. Februar 2022 als Strafaktion.  

 

Duttweiler und die Anti-Nazi-Allianz

Der Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler hatte 1933 in Berlin negative Erfahrungen in Nazi-Deutschland gemacht. Als eidgenössischer Politiker bekämpfte er Hitler fortan und ergriff Partei für die West-Allierten. Nicht nur Hitlerdeutschland, auch die USA und Grossbritannien schöpften in der Schweiz zusehends Geheimdienstinformationen ab. (Teil 5)

Frankreich im Widerstand gegen die Nazi-Besatzung

Die deutsche Wehrmacht besetzte im Juni 1940 den nördlichen Teil Frankreichs. Im Süden etablierte sich ein faschistisches  Vasallenre-gime unter Marschall Pétain. Den Willen zur erfolgreichen Résistance organisierte De Gaulle von London aus. Doch es gab auch viele Kollaborateur-Innen, die französische Beteiligung an den Menschheitsverbrechen war gross; vom Pariser Vorort Drancy aus fuhren die Züge in die deutschen Vernichtungslager. Und die offizielle Schweiz führte indessen ihre Flüchtlings-politik «gegen die Verju-dung» mit Kontaktgesprä-chen zur SS und Gestapo durch. (Teil 6)

Schweizer Beitrag im Kampf gegen den «jüdischen Bolschewismus»

Auch die deutsche Wehrmacht war im Zweiten Weltkrieg in schwerste Menschheitsverbrechen verstrickt. Als sie in die Gebiete von Mittel- und Osteuropa Richtung Moskau vorrückte, schickte das Schweizerische
Rote Kreuz in antikommunistischem Eifer eine Ärzte-Mission an die Ostfront - auf Seiten der Nazis, um den Kampf gegen den «jüdischen Bolschewismus» tatkräftig zu unterstützen. Grund genug, diese Mitschuld in die eidgenössische Gedenkkultur mit einzubeziehen. (Teil 7)