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Carl Albert Loosli Gesellschaft

Ich schweige nicht! Nr. 18, Seite 15, Frühling 2026:

 

Erinnerungen eines Nonkonformisten

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Paul Ignaz Vogel: Jenes Gelände. 

Lebenserinnerungen, mit Bildern von Eve Stockhammer. NZZ Libro, Basel 2025. 

313 Seiten. ISBN 978-3-03980-021-6.

 

Der 1939 als jüngstes von fünf Kindern in Riehen bei Basel geborene Paul Ignaz Vogel darf durchaus als Publizist von zeitgeschichtlichem Rang bezeichnet werden, wie der Verlag dies tut. Pazifist, Nonkonformist, Hofnarr sind weitere Zuschreibungen. Mir wurde Paul Ignaz Vogel ein Begriff, als ich erstmals die schmale, 1963 gegründete Zeitschrift «neutralität» mit dem Schweizerkreuz in Händen hielt («kritische schweizer zeitschrift für politik und kultur») und sie abonnierte. In kleiner 8-Punkt-Grotesk schrift, randvoll schnörkellose Typographie, las ich z.B. in Nr. 10/1965 Max Frisch über unbewältigte schweizerische Vergangenheit, ein Interview mit Walter Mathias Diggelmann über sein Buch Die Hinterlassenschaft, unter dem Titel «im Schweizer Ghetto» über A. J. Seilers Film  Siamo Italiani, Professor Hayakawa (San Francisco) über Semantik und Mentalität des Kalten Krieges, Lord Bertrand Russell über Freiheit im Iran … nebst vielen Seiten Literaturhinweisen in noch kleinerer Schrift. Und auf der Umschlagrückseite Lyrik von Günther Eich:

«nein, schlaft nicht,

während die ordner

der welt geschäftig sind.

seid unbequem,

seid sand, nicht das öl,

im getriebe der welt.»

 

Man kann dies als Motto über die Lebenserinnerungen von Paul Ignaz Vogel setzen. Tabulos publizierte er über die Schweiz im Zweiten Weltkrieg, den Jurakonflikt, Waffenhandel, Fremdarbeiter, reiste hinter den Eisernen Vorhang. Wohin er ging, was er unternahm – der Schweizer Staatschutz wachte über ihm. Vogel gab die «neutralität» bis 1974 heraus. 2005 erschien sein Buch «Napf. Eine Gratwanderung im Kalten Krieg». 1996 gründete er den Mediendienst «Hälfte», der sich mit Arbeit, Erwerbslosigkeit und Armut beschäftigte. Er wusste, wovon er schrieb – es gab in seinem Leben auch den Absturz in eine persönliche Krise. Vogels Erinnerungen reichen von persönlichen Erfahrungen zu Auseinandersetzungen mit kontroversen Themen, von Spannungsfeldern wie Weltkrieg und neutrale Schweiz, West und Ost im Kalten Krieg, Judentum und Christentum, Opfer und Täter der Schoa. Zum Titel seiner Erinnerungen schreibt er einleitend: «Das Gelände, jenes Gelände, dieses Gelände. Das trennt mich beim Begehen der Gelände: Das Diesseits und das Jenseits. Ich gehe diesseitig, ich gehe jenseitig von Umzäunungen. Diesseits und jenseits, dazwischen eine Grenze. Grenzen.» Vogels Lebenserinnerungen sind nachdenklich bilanzierende Grenzgänge.

 

Martin Uebelhart

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Zur Entstehungsgeschichte meiner Lebenserinnerungen
«Jenes Gelände»

Am 10. Juni 2025 erschienen meine Lebenserinnerungen «Jenes Gelände» bei NZZ LIBRO (Schwabe Verlagsgruppe). Das Vorwort auf Seite zehn beginnt mit einer entscheidenden Sequenz:

«Im Sommer 2023 besuchte ich im Zentrum Paul Klee in Bern die Lesung der jüdisch-ukrainischen Schriftstellerin Katja Petrowskaja und liess mir am Schluss ihr Buch «Das Foto schaute mich» an signieren. «Für Ignatz» schrieb sie wie selbstverständlich und schaute mich an. «Jüdisch?» fragte sie mich noch zur Sicherheit, als sie bereits geschrieben hatte. Ich verneinte, kannte jedoch das Dilemma der Schreibweisen für meinen zweiten Vornamen Ignaz in Mittel- und Osteuropa. Ignatz mit «tz» für den jüdischen Namen und Ignaz nur mit «z» für sogenannt christliche Bevölkerungsgruppen. So nahm Frau Petrowskaja das bereits signierte Buch nochmals in ihre Hände und machte aus dem «t» ein herziges Blümlein. Es ziert nun meinen zweiten Vornamen Ignaz.»

Am Montag nach der Lesung im Zentrum Paul Klee, am 12. Juni 2023 begann ich mit der Niederschrift meiner Lebenserinnerungen, quasi aus dem Stegreif. Ich beendete sie am 31. Januar 2024. In der letzten Phase begleitete mich Eve Stockhammer. Den ersten Rohentwurf liess ich bei den von mir erwähnten Personen zur Genehmigung zirkulieren.

Ich traf Katja Petrowskaja am 13. Januar 2026 erneut bei ihrer Lesung im Berner Münster (Reihe WortKlangRäume zum Thema Paradies): Katja Petrowskaja Worte, Daniel Woodtli Trompete. Ich zeigte ihr nach der Lesung ihre Widmung im Buch «Das Foto schaute mich an» vom 11. Juni 2023. Und dabei entstanden die beiden Porträt-Fotos von Katja Petrowskaja. Gute Mächte hatten mich beim Schreiben meiner Lebenserinnerungen begleitet.

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Auf meinen im Münster Bern überreichten Brief mit der Schilderung des Sachverhaltes des Widmung im Buch «Das Foto schaute mich an» antwortete Katja Petrowskaja:

Lieber Paul Ignaz Vogel,

herzlichen Dank für Ihren Brief und für Ihre Mail,

habe mich gefreut Sie wieder zu sehen!

Und gratuliere zum Buch!

Liebe Grüße aus Berlin

 

Katja Petrowskaja

21.Januar 2026

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Basler*in des Tages ist Paul Ignaz Vogel, weil ...

er in seinem neuen Buch «Jenes Gelände» drei interessanten Fragen auf die Spur geht: Was ist Geschichte? Was ist Engagement? Was ist ein Mensch? Vogel hat keine klassische Autobiografie geschrieben, seine Memoiren sind vielmehr ein Versuch, Bilanz über das eigene Leben zu ziehen und gleichzeitig Zeugnis abzulegen. Der 86-Jährige berichtet über die nicht einfache Kindheit in Basel, erzählt vom Studium sowie von seinen Reisen und berichtet über sein humanistisches Engagement. Die Weltgeschichte sei das Bühnenbild seiner persönlichen Geschichte, heisst es in der Laudatio zum Buch.

https://bajour.ch/a/paul-ignaz-vogel 

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Was ist Geschichte?

Was ist Engagement?

Was ist ein Mensch?

Am 30. September 2025 fand in Bern im Kulturraum SalviArte an der Moserstrasse 22 die Buchvernissage für die Lebenserinnerungen «Jenes Gelände» von Paul Ignaz Vogel mit rund 60 Teilnehmenden statt. Das Buch war am 10. Juni 2025 im Verlag NZZ LIBRO (Schwabe Verlagsgruppe) erschienen. An der Buchvernissage sprach der Lektor dieser Publikation, Dr. Fabrice Flückiger die Laudatio. Wir publizieren sie hier.

Dr. Fabrice Flückiger (links), Lektor des Buches «Jenes Gelände» und Paul Ignaz Vogel (rechts), Autor, an der Buchvernissage. Im Hintergrund die Installation des kubanischen Künstlers Rubén Tomás Hechavarría Salvia (1967). Das Werk gedenkt der Toten in der globalen Pandemie (Covid 19) und trägt den Titel Recodo – Kehrtwende. / Foto Eve Stockhammer

Lesen Sie hier weiter

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«Jenes Gelände» von Paul Ignaz Vogel

ist gleichzeitig Biografie und verdichtete Schweizergeschichte mit Blick weit über die Landesgrenze hinaus: Im über dreihundertseitigen Werk geht es um persönliche wie politische Missbrauchserlebnisse, um Freundschaften und Verrat, Fichenaffäre und geheimdienstliche Verfolgung, um die SP und Ostspionage sowie immer wieder um Antisemitismus. «Jenes Gelände» ist sowohl ein persönliches wie ein politisches Buch. Das Forum hat dem feinfühligen Freigeist einige Fragen zu seiner neuen Publikation gestellt.

Hier ist das Interview, welches das Forum (Zeitschrift der Jüdischen Gemeinde Bern) im Herbst 2025 mit Paul Ignaz Vogel führte.

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Biografie von Paul Ignaz Vogel

«Es war nicht zu spassen mit den Kräften des Kalten Krieges:

Ich aber tat es»

​Als junger Mann gründete der heute 86-Jährige eine Zeitschrift, die in der Schweiz für Furore sorgte. Er wurde zum «Staatsfeind» gestempelt – ein Unbequemer ist er bis heute geblieben.

Alexander Sury
Publiziert: 03.09.2025, 20:28, Der Bund

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Aus dem UND (Generationentandem)​​

https://www.generationentandem.ch/online/menschen/jenes-gelaende-lebenserinnerungen-von-paul-ignaz-vogel/

 

 

«Jenes Gelände»:

Lebenserinnerungen von Paul Ignaz Vogel


Der Publizist und Nonkonformist Paul Ignaz Vogel (PIV) hat diesen Sommer 2025 im NZZ Libro Verlag seine Lebenserinnerungen «Jenes Gelände» veröffentlicht. Das biografisch geschriebene Buch beschäftigt sich mit Fragen von psychologischer – wie zeithistorischer – Relevanz. Die Leserschaft erfährt viel über Fichenaffaire, Ostspionage, Krieg und Antisemitismus.
 

4. August 2025
 

Von Eve Stockhammer (61)

Paul Ignaz Vogel: Der Publizist über politische Verfolgung, persönliche Brüche und die Schattenseiten der Schweizer Nachkriegsgeschichte. – Gemälde: Eve Stockhammer

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«Jenes Gelände» von Paul Ignaz Vogel ist gleichzeitig Biografie und verdichtete Schweizergeschichte mit Blick weit über die Landesgrenze hinaus: Im über dreihundertseitigen Werk geht es um persönliche wie politische Missbrauchserlebnisse, um Freundschaften und Verrat, Fichenaffäre und geheimdienstliche Verfolgung, um die SP und Ostspionage sowie Täter und Opfer der Schoa. «Jenes Gelände» ist sowohl ein persönliches wie ein politisches Buch.

Eve Stockhammer: Sie haben bereits 2005 das Buch «Napf» herausgegeben, wo Sie im Rahmen einer Gratwanderung über kritische Episoden während des Kalten Krieges reflektieren. Worum geht es im neuen Buch?

Paul Ignaz Vogel: In meinen Lebenserinnerungen beschreibe ich meine unglückliche Kindheit, eine Schulzeit während des Kalten Krieges und ein Studium mit akademischen Vorbildern, die mit dem Staatsschutz kollaborierten. Ich erzähle über die Enge in einer streng katholischen Erziehung, berichte von Erfolgen sowie bitteren Enttäuschungen, von Freundschaften, Isolation und Depression. Es geht um den Aufbau meiner Zeitschrift neutralität, in der sich namhafte Autoren wie Arnold Künzli und Max Frisch beteiligten und – zehn Jahre später – um das Ende des Blattes, das von der SP inszeniert und dem Staatsschutz begleitet wurde. «Jenes Gelände» beschäftigt sich mit den Spannungsfeldern Zweiter Weltkrieg und neutrale Schweiz, Christentum und Judentum. Ich reflektiere über die Ursprünge des Antisemitismus und Anti-Israelismus bei der Linken sowie über den globalen Angriffs-Informationskrieg nach dem Hamas-Massaker in Israel vom 7. Oktober 2023.

Sie stammen aus einer streng katholischen Familie, wo mehrere Familienmitglieder das Priesteramt bekleidet haben. Wie entstand Ihr Engagement gegen Antisemitismus?

Im Jahr 1957 kam ich als Gymnasiast in Kontakt mit Carl Laszlo. Er war ein Auschwitzüberlebender aus Ungarn, der in Basel als Psychoanalytiker und Kunstsammler die Kulturbewegung und Zeitschrift Panderma gegründet hat. In meiner intellektuellen Entwicklung als suchender Jugendlicher spielte er eine grosse Rolle. Sein tiefes humanistisches und kreatives Konzept überzeugte mich. Es war von Anfang an ein Denken, das dem Individuum den angemessenen Platz einräumte. Fern der zerstörerischen Enge von Systemen, die von Theologien definiert werden. Es ergab sich für mich eine innere Zuwendung zur Vernunft und Aufklärung. Ich hatte eine Orientierung für mein Leben gewonnen. Zudem war für mich der Kontakt zu Fritz Bauer, dem deutsch-jüdischen Generalstaatsanwalt aus Frankfurt a.M., bedeutend, der sich in der Nachkriegszeit für die Verfolgung der NS-Verbrechen einsetzte. Er bot mir in den 1960er Jahren einen exklusiven Beitrag zum Thema Auschwitzprozesse für meine Zeitschrift neutralität an.

Die Beschäftigung mit dem Ost-West-Konflikt sowie Ihre ambivalente Beziehung zur SP – mit Ein- und Austritt – nehmen in Ihrer Biografie als alt-linker Gewerkschaftler eine wesentliche Rolle ein. Welches sind Ihre Hauptkritikpunkte an der damaligen und der heutigen Linken?

Die Arbeiterbewegung entstand mit der Industrialisierung. Die Benachteiligten schlossen sich zusammen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Es entstanden zwei Richtungen, die gewaltsam-revolutionäre marxistisch-leninistische (später KP) und die demokratisch-genossenschaftliche (später SP). Nach Ende des Ersten Weltkrieges trennten sich beide Parteien. Die Schweizer Sozialdemokratie entwickelte den sozialen Frieden mit den Gesamtarbeitsverträgen und als Gewerkschaftler hänge ich natürlich diesem Modell an.

Die Genossenschaftsbewegung entstand schon im 19. Jahrhundert und bereicherte auch im 20. Jahrhundert die sozialdemokratische Bewegung sowie die jüdische Kibbuz-Bewegung in Israel. In der SP war es für Jugendliche Usus, in Israel ein Volontariat in einem Kibbuz zu absolvieren. Nach 1967 war damit Schluss und ab 1968 setzte die wachsende Einflussnahme von totalitärem Denken auf die Linke ein, auch in der Schweiz. Ich war 1970 bis im Herbst 1989 Mitglied der SP. Dann trat ich noch rechtzeitig aus, bevor die Partei dem rumänischen Diktator Nicolae Ceausescu eine Huldigungsadresse zu seiner «Wiederwahl» sandte. Kurz darauf wurde er von den Aufständischen ermordet. In «Jenes Gelände» berichte ich als Zeitzeuge über diese Zeit, über meine Reise nach Rumänien, als ich vom Geheimdienst verfolgt und der SP enttäuscht wurde.

2021 wurde der Verein «Reformplattform. Sozialliberal in der SP Schweiz» gegründet. Ich wurde umgehend Mitglied, ohne in die SP wieder einzutreten. Unser Präsident ist der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch, dessen politisches Engagement ich sehr schätze. Diese Distanz zur SP scheint mir unbedingt nötig zu sein. Ich bin entsetzt über die antijüdische/antiisraelische Agitation an der Gaza-Demonstration in Bern am 21. Juni 2025. Die SP als Bundessratspartei hat sie, meiner Meinung nach, mitzuverantworten.

Sie sind 86 Jahre alt und schauen sozusagen aus der Vogelperspektive auf ereignisreiche Jahrzehnte zurück. Welche politischen und ethischen Fragen erachten Sie als zentral für die heutige und morgige Zeit?

Als Vater, Grossvater und Urgrossvater rate ich meinen Nachkommen und allen Generationen, die mir nachfolgen, Aufklärung zu suchen und mit philosophischer Vernunft und menschlichem Verstand zu handeln. Wir müssen Erkenntnisse erwerben in der historischen Tiefe der heutigen Konflikte. In Osteuropa zum Beispiel die Ursachen für den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die souveräne Ukraine verstehen, sowie den Angriff der Hamas und ihrer Drahtzieher in Teheran auf Israel. Es geht um den Erhalt der Urwerte der abendländischen Kultur und um die längerfristige Sicherung von Frieden und Demokratie.

Ich danke Ihnen für dieses aufschlussreiche Gespräch.

«Jenes Gelände»: Paul Ignaz Vogels autobiografisches Werk über politische Verstrickungen und persönliche Erfahrungen.
https://www.nzz-libro.ch/paul-ignaz-vogel-jenes-gelaende-978-3-03980-021-6

 

Über den Autor

Paul Ignaz Vogel ist 1939 in Riehen bei Basel geboren und aufgewachsen. 1963 gründete der Journalist und Publizist die kritische Zeitschrift neutralität, die er bis 1974 herausgab. 1969 gab Friedrich Dürrenmatt seinen Berner Literaturpreis an Paul Ignaz Vogel und zwei weitere Persönlichkeiten für ihre Verdienste weiter. Vogel war von 1970 bis 1989 Mitglied der SP. 1995 erhielt er Einsicht in die Schweizer Staatsschutzakten, die aufzeigten, dass sein Leben seit 1962 intensiv beobachtet worden war. 1996 gründete Vogel den sozialpolitischen Mediendienst «Hälfte», der sich mit dem Thema Arbeitslosigkeit befasste. 2005 erschien sein erstes Buch «Napf» über den Kalten Krieg, 2025 folgte «Jenes Gelände» im NZZ Libro Verlag. Vogel ist Vater von zwei Kindern und mehrfacher Gross- und Urgrossvater. Er lebt heute in Wabern bei Bern.

Beitrag von:

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Eve Stockhammer (61)

lebt und arbeitet seit über 20 Jahren als freischaffende Künstlerin, Autorin und Psychotherapeutin in Bern. Sie hat ein Buch über sexuellen Missbrauch illustriert (Fragmente eines Tabus) sowie zwei Bild-Text-Bände über die Schoa publiziert: 2018 «Geigen im Schnee» und 2023 «Kaddisch zum Gedenken». Ihr neuestes Kunstprojekt ist ein Gedenkvorhang mit 1,5 Millionen Perlen, der an den Kindermord während der Nazizeit erinnert. Für weitere Infos zu Eve Stockhammers Wirken: www.eveandart.com

Paul Ignaz Vogel

Funkstrasse 122/1103
CH 3084 Wabern-Bern
+41 (0) 31 972 82 23

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